Autor und Psychologe Gerald Mackenthun (Berlin)
Autor und Psychologe Gerald Mackenthun (Berlin)

Erleben Sie das Corona-Jahr 2020 noch einmal neu!

Das Jahr 2020 war außergewöhnlich. Die Welt wurde von einem neuartigen Coronavirus mit dem Namen Sars-CoV-2 heimgesucht. Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren waren wie früher schon die fast einzigen Möglichkeiten, die Verbreitung einzudämmen und das Risiko der Erkrankung zu minimieren.

 

Corona war dennoch nicht durchgängig tonangebend. Deutschland leistete sich zeitgleich einige bizarre Auseinandersetzungen über angeblich „strukturellen Rassismus“, über Diversität, über vermeintlich ungerechte Ungleichheit, über unrealistische Gerechtigkeitsforderungen. Wir erlebten fortgesetzte Versuche, eine mutmaßlich gendergerechte Sprach- und Schreibweise ebenso wie Fake News durchzudrücken sowie „den Kapitalismus“ und die soziale Marktwirtschaft zu diskreditieren. Trat die Klimadebatte zunächst in den Hintergrund, wurde sie in der zweiten Jahreshälfte erneut aufgegriffen. Alte Ideen von Verzicht und Askese wurden ausgegraben. Neue Ideen waren kaum auszumachen.

 

Sachlich fundiert, ist das Tagebuch gleichzeitig ein persönliches Zeitdokument von Februar bis Mitte November 2020. Herausgekommen ist ein einzigartiges Buch, meinungsstark, liberal und einem rationalen und humanistischen Denken verpflichtet. Das Tagebuch endet mit der Aussicht auf einen Impfstoff und die Abwahl des irrlichternden US-Präsidenten Donald Trump. So ergibt das Tagebuch ein faszinierendes Panoptikum an Ideen und Streitgesprächen, die uns im Jahr 2020, als Corona das öffentliche Leben lahmlegte, beschäftigte.

Warum für die Leser im Jahre 2380? Erinnert wird in diesem Buch an den Londoner Beamten Samuel Pepys, der vor 360 Jahren, 1660, sein  geheimes Tagebuch begann, dass er fast neun Jahre lang führte, auch während der Pest im Jahre 1665. Was wird die Leser in 360 Jahren an diesem hier vorgelegten Tagebuch interessieren?

 

Über den Autor

Gerald Mackenthun war fast 30 Jahre lang Wissenschaftskorrespondent für verschiedene Medien. Nach Psychologiestudium und Ausbildung ließ er sich 2003 in Berlin als Psychotherapeut nieder.

 

 

Gerald Mackenthun

Tagebuch des Corona-Jahres 2021

Geschrieben für Leser im Jahre 2380

 

VTA-Verlag Berlin, 420 Seiten, Februar 2021. Erhältlich in allen Buchhandlungen und allen Online-Shops sowie den drei unten angezeigten Möglichkeiten.

ISBN 978-3-946130-32-1 (Print), 24,00 €

ISBN 978-3-946130-33-8 (EPUB-eBook) 11,99 €

Über den Autor

Gerald Mackenthun (geb. 1950) war 25 Jahre Wissenschaftsjournalist, zuerst beim Rundfunk (SFB, RIAS), dann bei der Deutschen Presse-Agentur, Landesbüro Berlin. 2003 wechselte er den Beruf: niedergelassener Psychotherapeut und praktizierender Psychoanalytiker, ebenfalls in Berlin. Er hat mehrere Bücher und Artikel in seinen Fachgebieten und im politischen Bereich veröffentlicht. Er war Dozent für Psychotherapie an verschiedenen Universitäten und ist habilitiert für das Fach Klinische Psychologie.

Sie können wählen: Drei verschiedene Ausgaben

Print-Ausgabe, 420 Seiten, für 24,00 €

EPUB-eBook im BoD-Shop für 11,99 €

Amazon-Kindle-Ausgabe kostenlos oder für 11,99 €

Erratum / Korrektur

In der ersten Auflage wurde unter dem Datum des 6. 9. (Sonntag) unkritisch eine Rezension des Buches von Walter Hollstein Das Gären im Volksbauch. Warum die Rechte immer stärker wird (Zürich/Basel 2020) zitiert. Nachdem ich mich selbst mit dem Buch beschäftigt habe, wurden der erste und der dritte Absatz wie folgt umformuliert:

 

6. 9. (Sonntag) Was macht den Populismus stark? Die Globalisierung, die Flüchtlingskrise, der Zerfall der Volksparteien, das vermeintliche Scheitern der staatlichen Institutionen? Nichts oder doch nur wenig von dem, meint der Autor und Soziologe Walter Hollstein in seinem Buch Das Gären im Volksbauch. Warum die Rechte immer stärker wird (NZZ Libro, Zürich 2020).  Die tatsächlichen Gründe sind schwer greifbar, aber Hollstein versucht sie nach Auswertung von 1.700 Gesprächen konkreter zu benennen. Es sei die Erosion von Kohärenz, Zusammengehörigkeit, traditionellen Wertvorstellungen und vertrauten Gewohnheiten.  Daraus würden Unsicherheit, Orientierungsprobleme und steigende Gewaltbereitschaft resultieren, was wiederum bei einigen die Sehnsucht nach Führung und Sicherheit verstärke.

...

Die Freiheit der Akteure habe zugenommen, konstatiert Hollstein, was zugleich eine Abkehr von einer (früher stärker vorhandenen?)  Gemeinschaftsorientierung  bedeute. Damit werde ignoriert, was Gesellschaft ausmacht. In der Tat ist die narzisstische Orientierung in den Opfer- und Gender-Debatten mit Händen zu greifen. Viele moderne Gesellschaften scheinen sich in einem Kulturkampf zwischen links und rechts zu befinden. Oder ist das nur eine Halluzination des Feuilletons? Die Bevölkerung sei von identitätspolitischen Luxusfragen wie Gendersternchen, der political correctness oder der überdrehten Rassismusdebatte abgestoßen, meint Hollstein. Die wirklich wichtigen Probleme wie Artensterben, die wachsende Weltbevölkerung oder die Auflösung gültiger Maßstäbe werden ignoriert. Ich frage mich: Sind das tatsächlich die Bezugspunkte der Populisten und Neurechten?

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© Gerald Mackenthun, Berlin, Februar 2011

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